Sonntag, 19. Oktober 2014



       
                    

         OSTSEE  GOES  TO  SCHOOL


Das  Fördelabor  Kiel  kommt zu Ihnen in die Schule und bietet  folgende Vorträge an, die Ihren Unterricht ergänzen sollen.  Anmeldung und Absprachen unter : Gisbert Jäger  04346/1791  oder   <gisbert.jaeger@googlemail.com    

 

Umweltreport vom Grund der Ostsee

   Die Lebensräume der Ostsee und ihre Veränderungen durch die Eutrophierung

 

Die Ostsee als Brackwassermeer

Die hydrographischen Besonderheiten der Ostsee, die besondere  Gefährdung  der  Ostsee durch ihre Hydrographie und die  Auswirkungen  auf  Fauna und  Flora

 

Beobachtungen zur Evolution in der Ostsee:

Die  Anwendung der Evolutionstheorie auf  Beispiele aus Fauna und Flora der Ostsee lässt  bekannte Organismen unter einem völlig neuem Aspekt erscheinen

 

Zur Ökologie der Flachwasserzone

  Dieser  extreme Lebensraum stellt an Flora und Fauna  erhebliche Anforderungen,  die von den Organismen  besondere  Überlebensstrategien verlangen

 

Die bunte Welt der Seesterne

 Dieses bekannte Ostseetier bietet  mit seiner Lebensweise viele Überraschungen

 

Zur  Evolution  der  Seesterne

Die Lebensweise  und  Entstehung der Seesterne  gestattet tiefe Einblicke in die Mechanismen der Evolution 

 

             ABENTEUER MIT DEM U-BOOT IN DER OSTSEE

            Ein Unterwassermärchen mi ökologischem Hintergrund

 




Dienstag, 29. April 2014

EVOLUTION

Gerade das niedere Leben im Meer bietet hervorragende Möglichkeiten das Wirken der Evolution zu zeigen und zu besprechen. Bau und Funktion der Seesterne sind ein hervorragendes Beispiel das Wirken der Evolution kennen zu lernen. Fang und Lebensweise der Seesterne können hier idealerweise durch die Schüler  erfahren werden. Einfache, für die Tiere harmlose Experimente, zeigen die Leistungen dieser Tiere. Die Evolution dieser  merkwürdigen Tiere kann erarbeitet werden. Auch die Bedeutung des "Seesternprinzips" für die moderne Wirtschaft wird besprochen.

Projekt Grundschule/Kindergarten

Dieses Projekt soll vor allen Dingen die Begegnung der Kinder mit den Tiern und Pflanzen des Meeres ermöglichen. Dabei steht das Fangen und Beobachten der Meereswelt im Vordergrund.
Wir versuchen die Organismen in kleinen Aquarien den Kindern nahe  zu bringen für eine möglchst nahe Begegnung. Durch Aufteilung ermöglichen wir kleine Gruppen, so dass zu den Organismen ein möglichst enger Kontakt entsteht.
Mit kleinen  Beobachtungsaufgaben soll das Ganze möglichst interaktiv gestaltet werden.
Wir fangen und mikroskopieren Plankton, ordnen Bildchen vom Plankton in ein großes Unterwassefoto ein oder ordnen Jugendformen von  Plankton den Erwachsenenformen zu.
Wir versuchen die "Beinchen" von Seesternen zu zählen, wie ernährt sich ein Seestern, was  verbirgt sich im Gehäuse einer Seepocke, sind Algen richtige Pflanzen und was haben sie mit Zahnpasta gemeinsam ?
Wir beobachten Qualle bei der Fortbewegung, ergründen ihren Körperbau, sind Quallen Tiere, haben
Sie einen Kopf, haben sie Beine?. Wir beobachten Krebse. Die Aufgaben ergeben sich auch durch den Inhalt der Fänge mit Kescher,  Planktonnetz oder Pfalkratzer.

ZEITPLANUNG

Der Erfolg unserer Arbeit hängt auch von der Gruppengröße der Projekte ab.
Wir teilen darum die Klassen in 3 Gruppen auf. Dies Aufteilung ist auch durch die Themen vorgegeben :  Planktongruppe, Pfahlgruppe und Meeresboden (Benthosgruppe). Diese Projekte können erweitert werden : Evolution, Eutrophierung, Algen. Dazu sind Absprachen nötig.
Es sollte aber so sein, dass jede Gruppe Kontakt zu allen angebotenen Themen hat. Darum erfolgt ein zweimaliger Wechsel.  a, b, c, sind die Themen.  1 , 2 , 3, die Gruppen.

9.00 - 9.15     Begrüßung und Einteilung in Gruppen
  
9.15 - 10.45   Projektarbeit       1a, 2b  , 3c

10.45 - 11.15  Pause

11.15  - 12.00  Projektarbeit       1c,  2a,  3b

12.00 - 12.45  Projektarbeit        1b  2c , 3a

12.45 - 13.00  Aufräumen

Dienstag, 25. Februar 2014

Das Planktonprojekt

„Das Plankton“

Ein Projekt für alle Klassenstufen

von Barbara Braun & Sabine Teryngel

1. Ziel des Projektes: (abhängig von der Klassenstufe)

Kennenlernen des Planktons,

Unterschied Phytoplankton/Zooplankton,

Räuber – Beute – Beziehung,

Bedeutung des Planktons im Nahrungsnetz,

Vegetative Vermehrung durch Zellteilung,

Grenzbereich Tier/Pflanze,

Anpassung der Planktonorganismen an den Lebensraum

offenes Wasser und die schwebende Lebensweise,

Nutzen des Planktons für den Menschen (viele Larvenformen

höherer Lebensformen zählen im Jugendstadium zum

Evolutionäre Aspekte: eine freibewegliche Veliger Larve

verändert sich z.B. zu einer festsitzenden Miesmuschel

schädliche Umwelteinflüsse (Planktonblüte,

Blaualgenteppiche, Eutrophierung)

a) Plankton entnehmen und zur Beobachtung vorbereiten

(Umgang mit dem Planktonnetz, Fang des Planktons,

b) Umgang mit Mikroskop und Binokular

c) Bestimmungsübungen (genaues Beobachten)

d) Auswertung der Beobachtungen und Erkennen der

(Nahrungsnetz, Verlangsamung der Absinkgeschwindigkeit,

juvenile/adulte Formen)

e) ggf. Bestimmung der Sichttiefe mit der Secchischeibe

3. Naturwissenschaftlich/methodische Aspekte:

Uns ist die selbstständige Auseinandersetzung mit dem

Thema sehr wichtig!

Je nach Klassenstufe werden jedoch unterschiedliche

Schwerpunkte gesetzt, die es den Kindern und Jugendlichen

ermöglichen eigene Erkenntnisse zu gewinnen.

Sonntag, 23. Februar 2014

" Leben am Pfahl " (Mittelstufe/ Oberstufe ) Projekt von Antje Tschach

Mittelstufenprojekt: Leben am Pfahl

1. Ziel des Projektes Die scheinbar zufällig am Pfahl lebenden Tierarten als Lebensgemeinschaft

2. Arbeitsschritte: a) Lebende Tiere mit Hilfe eines Pfahlkratzers fangen (z.B. Miesmuscheln,

kennenlernen.

Seesterne, Seepocken)

b) Beobachten der Tiere im Aquarium

c) Versuche mit lebenden Tieren

d) Kenntnisse über Aufbau und Lebensweise der Arten erwerben

(Abbildungen,Modelle)

e) Ökologische Wechselbeziehungen zwischen den Arten erkennen und als

Lebensgemeinschaft beschreiben

Oberstufenprojekt: Leben am Pfahl

1. Ziel des Projektes: Selbst gefangene, lebende Tiere im Aquarium beobachten und Rückschlüsse

2. Arbeitsschritte: a) Spezielle morphologische Anpassungen für ein Leben am Pfahl

auf deren Lebensweise ziehen (z.B. Miesmuschel, Seestern, Seepocke)

b) Ökologische Aspekte

- z.B. verschiedene Ernährungsweisen dienen der

Konkurrenzvermeidung und Einmischung

- z.B. Räuber - Beute – Beziehung

c) Evolutionäre Aspekte

- z.B. ein freibeweglicher Krebs verändert sich zu einer festsitzenden

Seepocke

- z.B. Stachelhäuter mit ihrem ungewöhnlichen Bauplan besiedeln seit

mehr als 5 Mio. Jahren die Meere



Kleinprojekt: Vergleich zwischen einer Landpflanze (Kormophyt) und einer Braunalge (z.B.

Blasentang, Thallophyt)

1. Ziel des Projektes: a) Anpassungen des Blasentanges an die Brandungszone im Meer erkennen

2. Arbeitsschritte: a) Betrachtung der Braunalge im Wasser und im Trockenen

b) Frage nach dem Nutzen der Algen für den Menschen

b) Gegenüberstellung des Aufbaus einer Landpflanze (Wurzel, Sprossachse,

Blätter, Blüten) mit dem Bauplan einer Braunalge) mit Hilfe eines

Arbeitsbogens

c) Betrachten und Befühlen der Algenoberfläche

d) Erkennen von Anpassungen der Algen an das Leben im Meer

Freitag, 31. Januar 2014

Anmeldung

       Anmeldung zu Workshop in der Seebadeanstalt Holtenau

Name der Lehrkraft/ Erzieher
Name der Schule/Bildungseinrichtung 
Klassenstufe/andere Bezeichnung
Zahl der Teilnehmer
Datum
Vorbildung
Zeitrahmen . normalerweise 9.00 Uhr  bis 12.30 Uhr

Wir würden uns über eine Spende von 1.00 Euro /Schüler freuen
Schreibgerät  und  Papier erwünscht

 


Donnerstag, 30. Januar 2014

Oberstufenprojekt " Eutrophierung der Kieler Förde "

Ziel des Projektes : An einem bekannten Lebensraum soll die Struktur und Funktion eines  Ökosystems praktisch  erarbeitet werden. Die Veränderungen durch Eutrophierung werden gezeigt.
Der Einfluß des Menschen auf das Ökosystem Förde soll an einem möglichen Großprojekt besprochen werden.

 Arbeitsschritte :

Lichtklima in der Ostsse : Messung mit der Secchi- Scheibe, Auswertung der Daten
Salzgehaltsmessung
Graphik : Sprungschicht
Atlaskarte : Ostseeausgänge

SYNTHESE  DER  3 PUNKTE : SPRUNGSCHICHT

Greiferprobe  : H2S Nachweis  im Sediment
                         Schüttelanalyse
                         Mikroskopie des Sediments 
                         Sulfat-Nachweis im Wasser
                         Schwefelnachweis im org. Mateial
                          Sauerstoffgehalt im Sediment
                          Porenwasser

                          Redoxhorizont

SYNTHESE : Stoffkreislauf, gestörter Stoffkreislauf  am Beispiel  des S-Kreislaufes

Fote : Todeszone

Graphik   Förde früher  und heute

Eutrophierung  :  Ursache und Folgen

Zusammenfassung :

Es geht bei diesem Projekt um die Gesamtbetrachtung eines bekannten Ökosystems und seine Schädigung durch Überdüngung . Die Struktur und Funktion eines Ökosystems wird erarbeitet.
Der Kurs soll auch der notwendigen Orientierung der Schüler oder Teilnehmer in ihrer Umwelt dienen. Es soll letztlich die Vernetzung der Ökosysteme aufgezeigt werden.

Dienstag, 28. Januar 2014

WIR ÜBER UNS

Antje Tschach betreut das Projekt  "Leben am Pfahl "


Das Ergebnis des Planktonfangs (500 fache Vergr.)
Planktonfang mit dem Planktonnetz
 Das    Plankton, obwohl mit dem bloßen Auge nicht sichtbar,gehört zu den wichtigsten Lebewesen im Meer. Darum gehört dem Plankton im Planktonprojekt unsere ganze Aufmerksamkeit


                                                                 

Ergebnis einer Bodenuntersuchung

Gisbert Jäger betreut die Benthosgruppe
Der Meeresboden ist hier mit einfachen Geräten leicht erreichbar
Da es im Meer keine Wälder, mit ihren ökologisch wichtigen Funktionen gibt, nimmt der Meeresboden ( Benthos ) im marinen Stoffkreislauf und Energiefluss  eine wichtige Stellung ein. Die Untersuchung des Benthos gehört mit zu den wichtigsten Projekten in der Meeresbiologie.


Weichböden sind normalerweise nur mit teurem Schiffseinsatz erreichbar. Hier in dem Seebad kann man die Weichböden mit ihrer besonderen Fauna und ihren chemichen Besonderheiten schon vom Steg  aus erreichen.

Seebad Holtenau
Das Seebad Holtenau wurde von der Lighthouse Foundation erworben, renoviert, und wird marinen Arbeitsgruppen zur Verfügung gestellt.
 
Die Schüler sind froh, praktisch arbeiten zu dürfen.
Das Seebad gestattet durch die Stege und Treppen einen direkten Kontakt zum Wasser



Barbara Braun betreut das Planktonprojekt

Schüler stellen die Ergebnisse ihres Projekte dar.


Weitere Mitarbeiter sind :
Anne Wagner, Sabine Teryngel (FÖJ), Dr. Christian Lieberum und  Dr. Tim Staufenberger  . Wir danken ferner Jörg Grabo von Lighthouse für seine gute Betreuung!